WJA bei den Final Four – zuhause

Turnierbericht WJA Zwischenrunde, Ricardo: Für die Weibliche Jugend A ging es als West-Vizemeister in der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft mal wieder nach Hanau. Im Achtelfinale wartete dort der Sieger aus Rheinland Pfalz/ Saar, der Dürkheimer HC.

Nach einer entspannten Anreise am Freitag (mit dem Zug- Danke DB für die erste Laufeinheit des Tages als mal wieder die Reihenfolge der Waggons getauscht worden war J), einem lockeren aber immer fokussierten Abschlusstraining und  dem –obligatorischen- gemeinsamen Abendessen beim Italiener gingen die Raffelbergerinnen hochmotiviert und zielstrebig in die Partie. Von Beginn an war klar, wer Herr (Dame) im Hause ist. Nach 10 Minuten und einer 3-0 Führung war das praktisch Spiel entschieden. Nach der Halbzeit (es stand mittlerweile 6-0) ließen es die Mädels deutlich ruhiger angehen, kamen aber noch zu zwei weiteren Toren. Wenn es überhaupt etwas an dem Spiel auszusetzen gab, war es die Ausbeute an Ecken bzw. Toren aus Ecken.

Entsprechend gut gelaunt ging es am Abend zum gemütlichen Essen gemeinsam mit dem zahlreichen, nachgereisten Raffelberger Anhang (und natürlich lauten – hat sonst überhaupt einer Stimmung gemacht?). Idyllisch, direkt am Main gelegen wurde der Tag beim Italiener (natürlich) ausklingen gelassen (von den Eltern ein bisschen mehr als von den Spielerinnen J).

Dem wiederholten Einzug in die Endrunde stand jetzt nur noch der Vizemeister aus Bayern, die HG Nürnberg, im Wege. Im Briefing vor dem Spiel hatte das Trainerteam (an welches an dieser Stelle ein ganz besonderes „Dankeschön“ für die TOP Betreuung und besonders das kurzfristige Einspringen geht) vor dem besonderen Teamgeist und dem hohen Engagement der Nürnbergerinnen gewarnt. Leider mit überschaubaren Erfolg. Die Duisburgerinnen machten von Beginn an Druck, wollten aber (offensichtlich übermotiviert) „mit dem Kopf durch die Wand“. Die Ordnung wurde nicht gefunden und viele ungenaue Anspiele führten dazu, dass die Nürnbergerinnen wiederholt mit schnellen Kontern gefährlich vor das Raffelberger Tor kamen. So kam es, wie es kommen musste (und was unbedingt verhindert werden sollte): mit einem schnell vorgetragenen Konter kamen die Nürnbergerinnen in der 10. Minute zu dem nicht einmal unverdienten Führungstreffer zum 1-0. Das spielte ihnen natürlich in die Karten und „pushte“ zusätzlich. So ging es bis zum Ende der Halbzeit dann mit wütenden aber immer wieder unsauber vorgetragenen Angriffen der Grün-Schwarzen weiter. Die Nürnbergerinnen witterten dagegen Ihre Chance und stemmten sich mit aller Kraft dagegen.

In der Halbzeit fanden die Trainer dann aber die richtigen Worte (oder O-Ton Liveticker „ganz großes Hockey was Raffelberg jetzt abrufen kann … was gab’s den da in der Halbzeit zu trinken?“) und von Beginn an Stand eine andere Raffelberger Mannschaft auf dem Platz. Nach zwei unnachahmlichen Solos von Pia Maertens (39./ 42.)  und einer kurzen Ecke durch Lucie Hiepen (45.) war die Partie gedreht und die Kampfkraft der Nürnbergerinnen gebrochen. Trotz Unterzahl in der Schlussphase ließen die Mädels nichts anbrennen und kamen sogar noch zu zwei weiteren Toren. Somit war der –verdiente- Einzug in die Endrunde perfekt und die Mädels konnten sich ausgiebig feiern lassen.

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