Club Raffelberg: Turbulenter Doppelspieltag zum Rückrundenstart

Mit einem echten Härtetest starteten die 1. Herren des Club Raffelberg in die Hallenrückrunde – und zugleich ins neue Hockeyjahr. Als Tabellenführer ging es direkt im Topspiel gegen den Tabellenzweiten Schwarz-Weiß Neuss. Personell angeschlagen, aber kämpferisch voll auf der Höhe, lieferte Raffelberg den Neussern einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe.

In einem Spiel mit hohem Tempo und vielen Toren blieb die Partie bis in die Schlussminuten völlig ausgeglichen. Beim Stand von 7:7 geriet Raffelberg jedoch in den letzten fünf Minuten durch eine gelbe Karte in Unterzahl. Neuss nutzte den zunehmenden Druck konsequent, erspielte sich kurz vor dem Ende eine Strafecke – und verwandelte diese zum bitteren 7:8-Endstand aus Raffelberger Sicht. Damit schmolz der Vorsprung an der Tabellenspitze auf zwei Punkte zusammen.

Interessant: Neuss schien am Folgetag einige „Körner“ gegen Raffelberg gelassen zu haben und unterlag deutlich mit 2:14 bei Schwarz-Weiß Köln.

Raffelberg hatte dagegen einen Tag mehr zur Regeneration – und empfing am Sonntag in eigener Halle das derzeitige Schlusslicht der Tabelle, den Aachener HC. Auch hier entwickelte sich zunächst eine spannende Partie: Zwar erspielte sich Raffelberg früh eine 3:0-Führung, doch Aachen blieb hartnäckig und kämpfte sich zwischenzeitlich wieder heran.

Erst im letzten Viertel schalteten die Hausherren noch einmal einen Gang hoch und setzten sich entscheidend ab: Mit einem starken Schlussabschnitt zog Raffelberg auf 9:3 davon. In den letzten Minuten wurde es beim 9:6-Endstand durch drei späte Aachener Treffer zwar noch einmal etwas ärgerlich, doch am Ende zählte vor allem das Ergebnis: Trotz personeller Engpässe standen ein wichtiger Heimsieg und drei Punkte im Kampf um den Aufstieg ins Oberhaus.

Torschützen (beide Spiele):

René Kramhöller (6), Tim Basfeld (4), Felix Weber (2) sowie Robin Höinck, Leonid Sachenko, Mats Langhanki und Timo Bauer (je 1)

Bericht: Kerstin Jones
Fotos: Hans Kramhöller