CR Damen siegen im Spitzenspiel

Bericht von der DHB Seite: Trotz eines Blitz-Gegentores nach zwölf Sekunden konnte Raffelberg das Spitzenspiel gegen Köln für sich entscheiden und strebt nach dem 4:2-Erfolg mit Riesenstiefeln der 1. Bundesliga entgegen. „Wie wir dieses 0:1 weggesteckt haben, zeigt, dass die Mannschaft reifer und erwachsener geworden ist“, freute sich CR-Trainerin Susi Wollschläger, dass aus dem Fehlstart noch ein verdienter Sieg wurde. Die Duisburgerinnen hatten nach dem Anspiel noch kein einziges Ball den Ball berührt, da lag dieser schon im eigenen Kasten. Katharina Pillok traf für Köln. „Es war wie im Hinspiel, als wir auch schon nach zwei Minuten 0:1 hinten lagen“, so Wollschläger. Doch gerade der Vergleich mit der Partie im Herbst zeigt den Entwicklungsprozess, den das junge CR-Team hinter sich hat. Damals ging die Partie 0:2 verloren, diesmal konnte Raffelberg den Rückstand schon bis zur Halbzeit nach Treffern von Suzan Steinhoff und eine Ecke von Darja Möllenberg zum 2:1 drehen. „Danach treffen wir noch die Latte“, sah Wollschläger ein 3:1 nur knapp verfehlt. Statt einer Vorentscheidung fiel Mitte der zweiten Hälfte urplötzlich der Kölner Ausgleich durch Lynn Werker. Und danach handelte sich Raffelberg in einer der Bedeutung angemessen engagiert geführten Partie Zeitstrafen ein. Ausgerechnet in Unterzahl brachten dann Laura Helmrich und Berit Liebenehm ihr Team auf die Siegerstraße. „Dank unsere konditionellen Überlegenheit haben wir den Vorsprung dann recht souverän nach Hause gebracht“, freute sich Susi Wollschläger, und auch BW-Trainer Jens Lüninghöner sprach von einem verdienten Sieg des CR: „Vielleicht um ein Tor zu hoch. Aber Glückwunsch nach Raffelberg.“ Als Aufsteiger fühlt sich Susi Wollschläger indes noch nicht: „Wir haben uns ein jetzt ein gutes Polster geschaffen, aber durch sind wir noch nicht.“

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